banner

Katholische Pfarrei Herz Jesu

Glasbild_Herz_Jesu_kd.gif
spriester
Säule "Priesterweihe" in der Pfarrkirche Herz Jesu

Priesterweihe

„Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchísedeks“ (Ps 110,4). In der katholischen Kirche gibt es drei Weihestufen: den Diakon, den Priester und den Bischof.

Nach der Ausbildung, die neben dem Theologiestudium auch die Formung der menschlichen Qualifikation und spirituellen Reife des Bewerbers, sowie die Vorbereitung für die pastorale Praxis umfasst, verspricht der Weihekandidat, den der Bischof für geeignet hält, diesem (bzw. einem Ordensoberen) ein Leben nach den evangelischen Räten (Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam). In einer feierlichen Liturgie empfängt der Kandidat durch Handauflegung und Gebet des Bischofs das Sakrament der Priesterweihe und wird damit in die Gemeinschaft der Priester eines Bistums (Presbyterium) hineingenommen. Die drei Kernbereiche des weiten Aufgabenfeldes eines Priesters sind die Feier des Glaubens in der Liturgie, die Verkündigung und Bezeugung des Evangeliums im Glauben der Kirche und die karitativ-soziale Dimension, besonders der Blick auf die „Armem und am Rande stehenden“.

Ähnlich sind auch die Aufgaben des Diakons, wobei er keine Eucharistie, Beichte und Krankensalbung feiern kann; jedoch ist bei ihm der karitativ-soziale, eben der „diakonale“ Bereich noch stärker betont. Bei den Diakonen gibt es den ständigen Diakon, der in der Regel verheiratet ist, und den Diakon als Vorstufe zur Priesterweihe.

Erwähnt sei in diesem Umfeld auch die Beauftragung, die jede(r) geeignete Getaufte erhalten kann. Es gibt die Beauftragung zum Lektorat (Lektor[in]) und zum Akolythat (Komunionhelfer[in]), die aus den früheren, vor der Liturgiereform stattgefundenen „niederen Weihen“ (Ostiarier [Türhüter], Lektor, Akolyth, Subdiakon) erwachsen sind.