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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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Jugend

Den verschiedenen Kinder- und Jugendgruppen unserer Pfarrei sei ein Wort des heiligen Papstes Johannes Paul II. mit auf dem Weg gegeben, das er in seiner Botschaft zum VII. Weltjugendtag 1992 den jungen Menschen zugesprochen hat:

„Christus vertraut euch durch seine Kirche den wesentlichen Auftrag an, den anderen das Geschenk des Heiles mitzuteilen; und er lädt euch ein, am Aufbau seines Reiches teilzunehmen. Er wählt euch trotz der Grenzen, die jeder mit sich herumträgt, weil er euch liebt und an euch glaubt.“

Zeltlager der Jugend 2016

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weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu sehen!

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Jugendgottesdienst am 1. Advents-Sonntag

Gedanken zum Jugendgottesdienst am 27.11.16 (1. Advent)

Thema: Neue Wege gehen… im Licht des Herrn


Die Jugend von heute…

Ja, so ist sie, die Jugend von heute, oder?

Sie möchte sich selbst verwirklichen, mit den zahlreichen Möglichkeiten, die sich ihr bieten. Eine Generation, die wartet. Auf was eigentlich? Eine Generation, die nicht wirklich in der Realität lebt, sondern im World Wide Web, die ihre Umgebung, ihre Erlebnisse und Erfahrungen nur durch das Display ihres Smartphones sieht und wahrnimmt, wenn sie sich in den Millionen Bildern überhaupt noch zurechtfinden. Leistung ist das, was sie antreibt, selten kommen sie zur Ruhe. Schwer nur können sie sich in der Welt orientieren und was bleibt ist die Herausforderung, sich auf der ewigen Suche nicht zu verrennen und den Weg zu verlieren. Das ist die Jugend von heute…

Aber: Geht es nur der Jugend so, den Menschen zwischen 13 und 25 Jahren, oder finden wir uns nicht alle in dem einen oder anderen Punkt wieder? Zieht nicht unser Leben manchmal ebenso an uns vorüber und wir betrachten es sozusagen aus der Ferne?


Brich aus deinen Mustern und Zwängen aus

Es ist erster Advent, ein neues Kirchenjahr beginnt, wir beschreiten neue Wege, hin zum Fest der Geburt Jesu. Ist das nicht ein guter Zeitpunkt innezuhalten, stehen zu bleiben und uns neu zu besinnen?

Wir versuchen das heute zum einen mit den Buchstabengedanken zum Wort ADVENT, die wir im Gottesdienst verteilt haben, zum anderen schauen wir auf die Texte des heutigen Sonntags und wir haben uns für die erste Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja entschieden. Es geht um Wege und es geht um Licht. Hier wird uns Wegweisung und Orientierung angeboten, hier wird uns die Vision einer anderen Welt präsentiert. Als ob das so einfach wäre bei all den Strukturen und Zwängen, in denen wir alle so stecken. Der Prophet schildert seinen Traum: Gott selbst legt die Grundlage für diese neue Welt und Zeit und viele Nationen machen sich auf den Weg zu ihm.


Schau auf Gott

Der Mensch ist ein Wesen, dass Sehnsüchte in sich hat: nach Frieden, Geborgenheit, Klarheit, Angenommen sein. Und da sind dann die „Kriege“ im Alltag, im Kleinen, die unüberschaubaren Lebenswege, die verschlungen und oft im Dunkeln sind. Gott bringt Licht ins Dunkel, er schafft einen Ort, an dem sich Himmel und Erde berühren, wie es schon in einem Neuen Geistlichen Lied heißt: Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen - Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken - Wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden, und neu beginnen, ganz neu – DA berühren sich Himmel und Erde. Bildlich wird das in der Vision des Jesaja mit dem Wachsen des Berges Zion verdeutlicht.

Wir wissen nicht, wann genau das geschehen wird, „am Ende der Tage wird es geschehen“, sagt uns der Prophet, aber durch uns, jeden einzelnen von uns, kann schon jetzt etwas davon Wirklichkeit werden.

Gehen wir den Weg der Adventszeit als einen Weg der Aufmerksamkeit und der Wachsamkeit.


Neue Wege gehen, … im Licht des Herrn

Nehmen wir doch als Motto für unseren Weg in der Adventszeit „Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“

In dem Licht, dass sich sichtbar vermehrt, wenn wir jede Woche eine weitere Kerze am Adventskranz entzünden, dass sich vermehrt, wenn wir uns nicht nur um selbst drehen, sonst Gott und den Mitmenschen Raum geben in unserem Leben.


Mensch, es ist gar nicht so schwer, probieren wir es mal!

© Daniel Heinle, 2016

Die Generation Y, so heißt meine Generation.

Ich würde sie auch bezeichnen als die Generation Option, als Generation Vielleicht.
Wir sind die, denen nichts reicht.
Wir möchten alles zugleich und unsere Möglichkeiten sind zahlreich.
Das Ziel heißt Selbstverwirklichung.

Modisch gesehen, ist eine 68er-Jahre Angleichung
und gleichzeitig eine moralische Abweichung.
Wir wollen Karriere machen
und sind Helden im unsere Freizeit bewachen.
Wollen Beziehungen ohne Einschränkungen.

Wir sind eine Generation die irgendwie wartet.
Abwarten bis wir einer Verabredung zusagen.
Abwarten eine Beziehung einzugehen
und sich sowieso in sehr vielem, viele Freiheiten nehmen.
Wir werden auch als Digital Natives betitelt,
die nicht mehr auf Tanzfesten sondern auf Partys tanzen
und süchtig sind nach Resonanzen.

Wir sind die Generation die,
die Realität verschwommen
durch die Kameras von iPhones sieht.
Es wird versucht alles in Bildern festzuhalten
und schlussendlich werden tausende, unmögliche Momente fotografiert
und es wird uns nachgesagt wir seien nicht mehr an der Politik interessiert.

Wir sind nicht die Generation, die auf den Straßen für den Weltfrieden demonstriert
unsere politische Meinungsäußerung ist wohl eher internetbasiert.
Das Internet ist Lexikon, Kommunikationsmittel und Zeitverschwendung.
Und durch hinterlassene Datensätze helfen wir uns selbst zu manipulieren
und lassen es zu auf uns zugeschnittene Werbung zu kreieren.

Zu unserer Sozialisation gehört Leistung dazu
und so kommen wir selten zur Ruh.

Es ist schwierig sich in dieser Welt ohne klare Werte zu orientieren.
Es ist die Herausforderung sich auf der ewigen Suche nicht zu verirren.