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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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Nachbarschaftshilfe

Förderverein für häusliche Pflege und Nachbarschaftshilfe der Pfarrei Herz Jesu

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(bisheriger Krankenpflegeverein)

Der Förderverein entstand aus dem seit 1996 gegründeten Krankenpflegeverein. Er hat sich als Ziel gesetzt, die Caritas-Sozialstation Ingolstadt finanziell zu fördern, um eine von der christlichen Tradition der Nächstenliebe geprägte und nicht nur abrechnungstechnisch optimierte Pflege zu ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein auch die Nachbarschaftshilfe Herz Jesu.

Was leistet die Caritas-Sozialstation?

Pflege zu Hause
  • Hilfe bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, beim Lagern, beim Essen und Trinken
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Beratung und Schulung in allen Fragen zur Pflege
  • Verleih von Pflegehilfsmitteln (für Mitglieder des Fördervereins kostenlos, soweit vorrätig)

Ausführen ärztlicher Verordnungen
  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ärzten bei
  • Überwachen der Medikamenteneinnahme
  • Insulininjektionen, Wundversorgung usw.

Entlastung für pflegende Angehörige

Stundenweise Betreuung zu Hause oder in der Gruppe in geeigneten Räumen, auch für Menschen mit Demenzerkrankungen.

Die Sozialstation ist ein Teil des Netzwerkes Caritas und vermittelt auf Wunsch weitere Hilfen.


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Nachbarschaftshilfe Herz Jesu

Foerderverein Eine Stunde Zeit
Eine Initiative für alle Menschen, ob jung oder alt in der Pfarrei Herz-Jesu, Ingolstadt

Unser Ziel ist es, durch einen zeitlichen Einsatz vieler Helfer die Lebensqualität aller in unserem Stadtteil spürbar zu erhöhen.
Wir wollen durch unsere Initiative erreichen, dass wieder ein bewusstes nachbarschaftliches Miteinander entsteht und gefördert wird.

Folgende Hilfen können angeboten werden (Grundsätzlich für alle Bereiche des täglichen Lebens) z. B.:
  • Entlastung pflegender Angehöriger
  • Besuch alter, kranker und gehbehinderter Menschen zu Hause
  • Besuchsdienst in Krankenhäusern und Altenheimen
  • Kleine handwerkliche Hilfen
  • Versorgung und Beaufsichtigung von Kindern

Diese Dienste sind unentgeltlich und stehen allen Bürgern, unabhängig der Religionszugehörigkeit, im Pfarrgebiet zur Verfügung.

Gründe für eine Mitgliedschaft im Förderverein
  • Die Mitgliedschaft und Mitarbeit ist ein Zeichen der Solidarität vor Ort mit pflege- und hilfsbedürftigen Menschen.
  • Der Förderverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar
  • Die Mitglieder sind - sofern kein gegenteiliger Wunsch geäußert wird - gleichzeitig Mitglied beim Caritasverband Eichstätt. Ein zusätzlicher Beitrag wird nicht erhoben.

Was tut unser Förderverein?
  • Finanzielle Förderung der Caritas-Sozialstation Ingolstadt und der Nachbarschaftshilfe
  • Veranstaltungen mit Themen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich
  • Gottesdienst für verstorbene Mitglieder

Werden Sie Mitglied in unserem Förderverein! Eine Beitrittserklärung erhalten Sie hier zum Download (pdf).

Wenn Sie Hilfe brauchen oder als Helfer mitmachen wollen, dann melden Sie sich bitte!

Nachbarschaftshilfe Herz Jesu
Kath. Pfarramt Herz-Jesu, Zeppelinstr. 90
Telefon (08 41) 72 185

Ansprechpartner:
Annemarie Eisinger, Haunwöhrer Str. 159, Tel. (08 41) 74 057


Konto des Fördervereins:
Sparkasse Ingolstadt
IBAN: DE 88 7215 0000 0053 5672 93
Foerderverein

Fortbildung am 03.12.2016

Auf Einladung der Nachbarschaftshilfe Herz Jesu kamen die Nachbarschaftshilfen der Stadt und Umgebung in den Pfarrsaal von Herz Jesu zur Fortbildung. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Annemarie Eisinger referierte Michael Holzapfel MBSR vom Benediktushof, Holzkirchen, unterstützt von Frau Heike Götz, über das Thema „Achtsamkeit“.

Schon bei der allgemeinen Einführung: Was ist Achtsamkeit? wurde deutlich, dass es nicht einfach ist dieses komplexe Thema zu definieren. Das Seminar beinhaltete u. a.:

  • Achtsamkeit und Kommunikation
  • Meine Grenzen und die Grenzen der anderen in Achtsamkeit erleben
  • Mitgefühl und Achtsamkeit

Sie wurden begleitet von Übungen alleine oder mit Partnerin bzw. Partner, wo die Teilnehmer sich in 2 Minuten Stille (können ganz schön lang sein), im Raum bewegten, anschauten, berührten usw. So war unter anderem eine beeindruckende Übung, die Benennung einer Rosine durch Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken oder sogar Hören..

Dabei konnte man erfahren, was Achtsam bedeutet, nämlich den jetzigen Augenblick bewusst wahrzunehmen und inne zu halten.

Ebenso war eine Seh-Meditation eine Übung, die man gut im Alltag ausprobieren und anwenden kann. Achtsamkeit wirkt öffnend, weitend, loslassend. Aber sie wertet nicht! Auch die Übung: „3 Minuten Atem-Raum“ z. B. kann man in den unterschiedlichsten Situationen während des Alltags – unterwegs oder zu Hause – ausführen.

Meditation und Achtsamkeit bedeuten Wachsein für das Leben, in jedem Augenblick. Im hektischen Alltag fällt das schwer – es muss geübt werden. Voraussetzungen sind: Offenheit, Akzeptanz, Sein, Innehalten. So konnten wir erfahren, was es bedeutet, mit den Dingen zu sein, nicht dagegen, nicht woanders – im Hier und Jetzt, einverstanden sein mit dem, was ist.

In jedem Fall konnten die 56 Teilnehmer durch diese Fortbildung für ihre Helfertätigkeit Impulse mitnehmen.

Normalerweise kann man ein solch komplexes Thema in einem Tag nur streifen. Für diejenigen die das Thema vertiefen möchten, gibt es 30 Stunden-Kurse bzw. Seminare im Benediktushof, Seminar- u. Tagungszentrum in Holzkirchen/Unterfranken. Näheres dazu unter www.benediktushof-holzkirchen.de.
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