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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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aktuelle Veranstaltung

Einkehrtag der Senioren

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Es war kein klassischer Besinnungstag, obwohl die Erzählungen von Bruder Martin (siehe Bild) über seine Vita und die Straßenambulanz in Ingolstadt durchaus zum Nachdenken anregten.

Bruder Martin kommt aus dem schwäbischen Rottweil. Sein Beruf als Krankenpfleger mit einer Fachausbildung in Psychiatrie war und ist sehr hilfreich bei seinen Aktivitäten. Nach dem Eintritt bei den Franziskanern war für ihn besonders prägend ein Indienaufenthalt, wo er ein Dreivierteljahr mit Mutter Teresa arbeiten durfte. Hier wurde ihm klar, dass er nicht in einem Krankenhaus, sondern an der Basis arbeiten wollte. 2004 verschlug es ihn ins Franziskanerkloster nach Ingolstadt, wo er schon ein Jahr später die Straßenambulanz gründete. Heute ist er Mitglied der ökumenisch-franziskanischen Gemeinschaft San Damiano, einer ähnlichen Gruppierung wie die Brüder von Taizé.

Im Zentrum seiner Tätigkeit steht die franziskanische Haltung, niemanden an den Rand zu drängen, denn alle sind an den Tisch des Herrn eingeladen. So treffen sich in der Straßenambulanz bei der Moritzkirche viele junge Menschen, die nicht mehr weiter wissen, aber auch immer mehr alte und einsame Leute. Das ehemalige Mesnerhaus will vor allem eine Heimat bieten, wo man sich wohlfühlen kann. Die beiden Verantwortlichen, Bruder Martin und Oliver Markgraf, helfen allen Bedürftigen, die zu ihnen kommen. Alle, denen es gut geht, können durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement mithelfen.

Nähere Infos gibt es zum Beispiel im Rahmen des Frauenfrühstücks am 12. Mai. Zum Schluss des Besinnungstages überreichte Annemarie Eisinger eine großzügige Spende an Bruder Martin.

Franz Schlagbauer