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offenes Grab

Tagesgebet:
Herr, unser Gott,
dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert.
Lass uns in seiner Liebe bleiben und mit deiner Gnade aus ihr leben.
Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.  Amen.

1. Lesung: Ez 37, 12b-14

2. Lesung: Röm 8, 8-11

Evangelium: Joh 11, 1-45
Nach einer kurzen Stille könnte man gemeinsam über folgende Fragen nachdenken
  1. Welche Beziehung haben die Personen der Erzählung zueinander? Wie verhalten sie sich jeweils zu Krankheit und Tod des Lazarus?
  2. Gibt es eine Person in der Erzählung, der Sie sich nahe fühlen? Stellen Sie sich ein Gespräch mit ihr vor.
  3. Der Text spricht in unsere Situation: Gibt es in meinem Leben etwas, das wiederbelebt werden will (Beziehungen; Hobbies, denen ich jetzt wieder nachgehen könnte,…)?
  4. Ich lasse mich ansprechen von der Aussage von Maria („Herr, wärst Du hier gewesen,…“): wie steht um meine Beziehung zu meinem Herrgott? Wie kann ich sie weiter vertiefen?  

Liebe Schwestern und Brüder,

Die Auferweckung des Lazarus ist das letzte große „Zeichen“ Jesu im Johannesevangelium, in dem das Thema der kommenden Kar- und Ostertage anklingt.

Lazarus ist im Grab, das mit einem Stein verschlossen ist. Für seine Schwestern Martha und Maria ist plötzlich alles anders, Alltag, Vertrautes und Sicherheiten sind durchbrochen. Sie rufen zu Jesus und er kommt zu ihnen nach Betanien.

An zwei Wörtern dieses Evangeliums bin ich hängengeblieben: glauben und weinen. Beginnen wir mit Letzterem:

Jesus weint. Als er sah, wie Maria und die anderen Juden weinten, musste er auch weinen. Er hatte Mitgefühl, mit-gefühlt, er hat nicht den Starken gespielt, sondern war einer von ihnen. Wie muss das gut getan haben, ein Freund, der da ist und weint. Durch dieses Verhalten Jesu hat sich bei den Menschen eine Tür geöffnet! Der heutige Sonntag heißt auch „Misereor“ – Mitleid, -gefühl. Ein Wort Jesu und eine Grundeigenschaft Gottes, die wir als Kirche mit Papst Franziskus wieder neu verinnerlichen, um das Evangelium glaubwürdig zu verkünden.

Zu Martha sagt Jesus: Ich bin die Auferstehung und das Leben… glaubst du das? …Ja, Herr, ich glaube. Da tut sich wieder eine Tür auf, der Stein vom Grab wird weggerollt, Lazarus kommt heraus aus seiner Eingeschlossenheit…. zurück ins Leben.

Heute fragt Jesus mich: Glaubst du das? Vertraust du mir und meinem Willen, auch wenn du ihn nicht verstehst? Wir sind gewohnt, alles selbst zu planen und zu machen. Nun spüren wir unsere Ohnmacht und Begrenztheit, wir sind erlösungsbedürftig! Wenden wir uns wie Martha und Maria an Jesus, der Türen öffnen kann. In diesem Gott-Vertrauen klingt Ostern schon an. Auch wenn es noch dunkel ist, fällt schon ein Lichtstrahl herein.  Der Glaube ist eine Kraft, die öffnen kann, auch wenn der Leib momentan „gefangen“ ist und die Antworten auf die großen Fragen nach dem Sinn des Lebens geben kann.  

Zwei Impulsfragen können uns heute auf dem Weg durch diese außergewöhnliche Fastenzeit begleiten: „Wovor fürchten wir uns? Worauf oder auf wen vertrauen wir?“

Ihr Pfarrer Klaus Meyer  

  • Vorschläge zu Gebet- und Hausgottesdiensten finden Sie u.a. auf den angegebenen Links in der rechten Spalte.
  • Entdecken Sie auch  das Gotteslob! Es enthält u.a. Gebete, Psalmen, Andachten, Laudes und Vespern und einen Kreuzweg.
  • Die Schriftlesungen für diesen Sonntag (und für jeden Tag) finden Sie unter:
    - Te Deum: https://www.maria-laach.de/te-deum-heute/
    - Schott:https://www.erzabtei-beuron.de/schott/

Letzten Sonntag war erstmals kein öffentlicher Gottesdienst! Wie ging’s Ihnen zuhause? Vielleicht finden wir Möglichkeiten, um ein bisschen unsere Erfahrungen austauschen zu können.